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Anlagenbilder:
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Blick auf die Anlage
48 Module je 100 W = 4,8 kWp
Südausrichtung
Standort: Winterbach (Nähe Stuttgart Germany)
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Zum Einsatz kommen Solarmodule
mit 48 polikristallinen Zellen und 100
Wp Leistung des Herstellers Würth
Elektronik. Der Modulhersteller gibt
eine Leistungsgarantie von 10 Jahren.
Beim Dach handelt es sich um ein
Satteldach mit ca. 30 Grad Neigung
bei abschattungsfreier Südausrichtung.
Die Anbringung der Solarmodule
erfolgt über ein sehr montagefreundliche Al- Unterkonstruktion,
die über Edelstahlhaltebügel auf den
Dachsparren befestigt ist.
Die Gesamtanlage wird modular, in
kleinen Einheiten aufgebaut. Jeweils
8 Solarmodule bilden eine Einheit mit
einer Leistung von 0,8 kWp und
werden separat auf einen Wechselrichter geführt. Vom Wechselrichter
aus erfolgt über einen Zähler die
Einspeisung ins Netz.
Elektrische Daten des Solarmoduls:
- Leerlaufspannung: 42 V
- Kurzschlußstrom: 3,2 A
- Solarzellen pro Modul: 72
- Typ Solarzellen: polikristalline
- Abmessungen: 1.326 x 709 mm
- Gewicht: 10 kg
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Jeweils 2 Wechselrichter sind auf einen
Zähler geschaltet. Die Zähler befinden
sich oben auf dem Tableau neben dem
Stromverteilerkasten.
Jeder Stromzähler besitzt eine S0-
Schnittstelle, über die er mit dem
Soldesgerät verbunden ist.
Das Soldesgerät wertet die drei
Schnittstellen zu den Zählern aus
und bearbeitet bzw. speichert sie.
Von hier aus wird die Großanzeige an
der Außenwand der Schulturnhalle, so-
wie auch das Modem angesteuert.
Die Daten werden 20 Jahre gespeichert.
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Auf einer Großanzeige vor
der Turnhalle kann sich der
Besucher über die Solaranlage
informieren.
Auf der Anzeige werden Informationen wie Tagesleistung,
Tagesertrag, Monatsertrag,
Jahresertrag, Spitzenleistung,
Uhrzeit, CO2-Einsparung usw.
angezeigt.
Die Großanzeige (13 stellig,
100mm hohes LED-Display)
wird direkt vom Soldes-Gerät
angesteuert.
Die Anzeige wird nachts automatisch abgeschaltet.
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Hintergründe des Solarprojektes
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(Auszug aus der Vereinssatzung)
Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere der Reinhaltung von
Luft und Wasser sowie die Verringerung der Strahlenbelastung durch kerntechnische Anlagen
durch die breite Unterstützung erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene. Unter
erneuerbaren Energien werden insbesondere photovoltaische und solarthermische
Anlagen, die Nutzung von Wind- und Wasserenergie, die Erzeugung von Energie aus
Biomasse, die Nutzung der Erdwärme aber auch die rationelle Energieverwendung verstanden.
Die Notwendigkeit eines solchen Fördervereins leitet sich ab aus den erwiesenen
Zusammenhängen zwischen der Erzeugung der benötigten Energie aus herkömmlichen
Energieträgern und der Umweltverschmutzung, des Treibhauseffekts und allen daraus
resultierenden Folgen. In zweiter Linie besteht der Zweck des Vereins darin, Bildungsarbeit auf
dem Gebiet der erneuerbaren Energien durch Fachvorträge, Exkursionen und ähnliche
Veranstaltungen für alle Interessierte zu leisten..."
Bei dem Projekt Photovoltaikanlage Schulturnhalle handelt es sich um eine kommunale Anlage.
Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte von der Gemeinde Winterbach und dem Verein
Erneuerbare Energien Winterbach FEEWi. Der Anteil des Fördervereins setzt sich zusammen
aus den Leistungen:
- Spendensammlung
- Eigenleistung bei der Projektierung und Montage
- Übernahme einer Bürgschaft durch die Gemeide für die Kreditabsicherung des Fördervereins
Mit dem Bau und Betrieb der Anlage werden mehrere Ziele verfolgt:
1. Den Schülern soll eine der alternativen Energieerzeugungsmethoden im Unterricht
näher gebracht werden. Dazu hat die Schule direkten Zugriff auf die kompleten Daten der
Anlage und deren Leistung über eine Online- Verbindung.
2. Den Bürgern soll die Technik, Aufbau, Anlagenplanung, Finanzierung und Nutzen
aufgezeigt werden. Sie sollen angeregt werden eigene Anlagen zu bauen oder sich an
weiteren größeren Anlagen zu beteiligen. An der Großanzeige können Sie sich über
Leistungsdaten der Anlage informieren. Die Daten werden über das Internet weltweit veröffentlicht!
3. Mit der Anlage wird ein Beitrag zur Reduzierung der CO2- Emmission und damit der
Umweltschonung geleistet.
4. Die Anlage soll Handwerksbetriebe anregen und ermutigen, die Solartechnik in ihr
Leistungsangebot aufzunehmen und als Fachfirmen den bauinteressierten bzw bauwilligen
Bürgern zur Verfügung zu stehen. Durch Werbung und Verkauf sowie der gleichzeitigen
Öffentlichkeitsarbeit mittels Musteranlagen entsteht ein aufstrebender Markt für die
neuen Energietechnologien.
5. Mit der Anlage wird die Vereinsarbeit gefördert. Durch die gemeinschaftliche
Planung, Montage, Betreuung und Öffentlichkeitsarbeit entsteht ein "Wir"- Gefühl und
intensive Kontakte nach außen.
Weitere Informationen können Sie über folgende Kontaktadresse erhalten:
Förderverein Erneuerbare Energien e.V.
Holzstraße 24
73650 Winterbach
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