| Anlagendaten: Markusgemeindezentrum Backnang (9 kWp) |
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- Anlagenname: Markusgemeindezentrum Backnang - Anlagenstandort: D-71522 Backnang - Anlagengröße: 9 kWp - Himmelsausrichtung: Südsüdost / Südsüdwest - Modulneigung: 30 Grad - Modultyp: Sunways Modul 215 (225Wp) - Wechselrichtertyp: Sunways NT 5000 - Anzahl der Module: 40 - Anzahl der Wechselrichter: 2 - Anzahl der Zähler: 2 - Inbetriebnahme: Oktober 2006 - Ansprechpartner: Thomas Holl thomas_holl@online.de |
| Anlagenbilder: Markusgemeindezentrum Backnang |
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Die Fotovoltaikanlage auf den beiden südlich
ausgerichteten Dächern des Markusgemeindezentrums
in Backnang ist für eine Maximalleistung von 9 kWp
ausgelegt.
Je 20 monokristalline Module vom Typ Sunways Solar
Modul 215 (225Wp) sind pro Dach unter etwa 30 Grad
Neigung montiert. Die 24 kg schweren Module und
deren "graue Zellen" wurden in Deutschland hergestellt. Die etwas unterschiedliche Ausrichtung der Dächer (Südsüdost bzw. Südsüdwest) macht zwei Wechselrichter erforderlich. Zum Einsatz kommen Wechselrichter vom Typ Sunways NT 5000. Die Anlage wurde von der Elektroinstallationsfirma Haug in Nordheim installiert und im Oktober 2006 in Betrieb genommen. |
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| Blick auf die zwei Wechselrichter vom Typ Sunways NT 5000. Rechts davon ist das SOLDES-Manager-Gerät mit den Modulen ER1 und ER3 zu sehen. Links unten das Modem, über welches täglich die Daten der Anlage zur Analyse und Darstellung ins Internet gestellt werden. |
| Hintergründe des Solarprojektes |
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Im Mai 2002 beschloss der Kirchengemeinderat der
Markusgemeinde die Teilnahme am kirchlichen
Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" (ähnlich dem
EMAS-System in der Industrie). Dieses - von der württembergischen Landeskirche gestartete und inzwischen auch in anderen Landeskirchen angebotene - System möchte einen praktischen Prozess zur Verantwortung für die Schöpfung in den Kirchengemeinden anstoßen. Neben der regelmäßigen Erfassung der umweltrelevanten Verbräuche von Strom, Wasser, Heizung, Papier und Abfall gibt sich die Gemeinde dabei auch Umwelt-Leitlinien, an die sie sich halten möchte, sowie ein Umweltprogramm mit Zielen und konkreten Verantwortlichkeiten. Jährlich ist ein Bericht zu erstellen und alle 3 Jahre wird dieser Bericht und die Umstände vor Ort von einem autorisierten Umweltauditor überprüft. Im Juni 2006 schaffte die Gemeinde die Erstzertifizierung. Eine Fotovoltaikanlage ist bei der Teilnahme an einem Umweltmanagementsystem (bei günstigen örtlichen Voraussetzungen) durch die CO2-Einsparung natürlich ein begehrter Programmpunkt. Hilfreich war dabei, dass es - neben der Förderung durch den Staat - nicht unbeträchtliche Beihilfen von Landeskirche und Kirchenbezirk gab. Neben der Markusgemeinde sind auch die zwei anderen evangelischen Backnanger Innenstadt-Gemeinden schon Betreiber einer Fotovoltaikanlage. Weitere Infos unter: http://www.gruener-gockel.de/ http://www.markuskirche-backnang.de/umwelt.html |
| Anlagenwerte: Markusgemeindezentrum Backnang |
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| Spezifische Erträge des 1000-Dächer Programms des Bundes | |
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Die Erträge sind von folgende Faktoren abhängig: Die Erträge sind von folgende Faktoren abhängig: - Standort - Verschattung - Ausrichtung und Neigung - Module - Wechselrichter - witterungsbedingt (z.B. Schnee auf der Anlage) - Stillstand oder teilweiser Ausfall der Anlage In Deutschland ist ein deutliches Nord-Südgefälle vorhanden. In Bayern und Baden-Württemberg werden Erträge um die 950 kWh/kWp im Jahr erreicht, während im Norden nur um die 800 kWh/kWp erreicht werden. Einzelne Anlagen liegen mit 1080 kWh/kWp weit über diesen Durchschnitt. Als Richtwert sollten heute ca. 800 bis 1000 kWh/kWp pro Jahr erreicht werden. aktueller Anlagenvergleich zu den anderen aufgeführten PV-Anlagen |
Copyright © 2006 Dipl.-Ing. Walter Grotkasten