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Anlagenbilder:
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Der Kindergarten Feinbau wurde 1993 fertiggestellt. Gleichzeitig ist auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 6,36 kWp montiert worden. Die Anlage war ein Projekt des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff- Forschung (ZSW) der Universität Stuttgart. Finanziert wurde die Anlage von der Gemeinde Winterbach, wobei die Kommission der Europäischen Gemeinschaft sich mit einem Förderzuschuß beteiligte.
Mit der Anlage sollte gezeigt werden, daß durch die besondere Dachform, zwei gegeneinander geneigte Pultdächer, eine Leistungssteigerung von mehr als 5% erzielt wird. Die mit ca. 20 Grad nach Norden geneigte Dachfläche auf dem südlichen Teil des Gebäudes reflektiert einen Teil der Sonneneinstrahlung auf die mit ca. 35 Grad nach Süden geneigte Dachfläche auf dem nördlichen Teil des Gebäudes, auf der die Photovoltaikanlage montiert ist. Das Dach ist mit Titanblech eingedeckt.
Ab 1997 bis Okt. 1999 ist die Leistung der Anlage durch den Ausfall von einzelnen Elementen kontinuierlich unter 25 % der Gesamtleistung abgefallen. Damit war abzusehen, daß bis zum Ende der 10 jährigen Gewährleistungszeit der Totalausfall eingetreten wäre. Fa. ASE hat im Auftrag der Fa. Debis die Gewährleistungsabwicklung für die komplette Anlagenerneuerung übernommen.
Für die neue Anlage sind 24 Großmodule ASE 300 der Fa. ASE montiert worden. Die Gemeinde Winterbach hat die Kosten für eine Erweiterung um 12 Module übernommen.Die Gesamtanlage besteht nun aus 24 Modulen zu je 285 Wp und 12 Modulen zu je 300 Wp, was eine Gesamtleistung von 10,4 kWp ergibt.
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Die Module bestehen aus 216 monokristallinen Zellen und sind in einem neuentwickelten Verkapselungsmaterial eingebettet. Das neue Material ist auch unter extremen Klimabedingungen und starker Einstrahlung sehr reaktionsträge,vergilbt nicht und produziert keine korrosieven Stoffe. Der Glas/Glas- Aufbau bietet eine sehr hohe mechanische Stabilität, optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen und einen sehr guten elektrischen Isolationswert.
Die Größe der Module und ihr selbsttragender Aufbau ermöglichen deutliche Einsparungen bei der Unterkonstruktion und der Montagezeit. Sie sind für Schrägdach, Flachdach und Feldmontage geeignet.
Technische Daten der Module:
1. Leistung: 285 Wp /300 Wp
2. Spannung: 50,5 V / 51,2 V
3. Strom: 5,6 A / 5,9 A
4. Leerlaufspannung: 60 V / 60 V
5. Kurzschlußstrom: 6,2 A / 6,4 A
6. Gewicht: ca. 50 kg
7. Abmessungen: 1892 x 1283 mm 2,42 qm
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Hintergründe des Solarprojektes
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(Auszug aus der Vereinssatzung)
Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere der Reinhaltung von
Luft und Wasser sowie die Verringerung der Strahlenbelastung durch kerntechnische Anlagen
durch die breite Unterstützung erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene. Unter
erneuerbaren Energien werden insbesondere photovoltaische und solarthermische
Anlagen, die Nutzung von Wind- und Wasserenergie, die Erzeugung von Energie aus
Biomasse, die Nutzung der Erdwärme aber auch die rationelle Energieverwendung verstanden.
Die Notwendigkeit eines solchen Fördervereins leitet sich ab aus den erwiesenen
Zusammenhängen zwischen der Erzeugung der benötigten Energie aus herkömmlichen
Energieträgern und der Umweltverschmutzung, des Treibhauseffekts und allen daraus
resultierenden Folgen. In zweiter Linie besteht der Zweck des Vereins darin, Bildungsarbeit auf
dem Gebiet der erneuerbaren Energien durch Fachvorträge, Exkursionen und ähnliche
Veranstaltungen für alle Interessierte zu leisten..."
Mit dem Bau und Betrieb der Anlage werden wie bei der Anlage auf der Schulturnhalle der Grund-Haupt- und Werkrealschule mehrere Ziele verfolgt:
1. Den Bürgern soll die Technik, der Aufbau, die Anlagenplanung, die Finanzierung und der Nutzen aufgezeigt werden. Sie sollen dadurch angeregt werden, eigene Anlagen zu bauen oder sich an größeren Anlagen zu beteiligen.
2. Mit der weltweiten Veröffentlichung der Daten im Internet soll jedermann Zugang zu den Daten haben.
3. Mit der Anlage wird ein Beitrag zur Reduzierung der CO2 - Emission und damit zur Umweltschonung geleistet.
4. Den Schülern soll die alternative Energieerzeugungsmethode im Unterricht durch direkten Zugriff auf die Daten näher gebracht werden.
5. Die Anlage soll die Handwerksbetriebe anregen und ermutigen, die Solartechnik in ihr Leistungsangebot aufzunehmen und als Fachfirmen den bauinteressierten bzw. bauwilligen Bürgern zur Verfügung zu stehen. Durch Werbung, Information und Verkauf sowie durch gleichzeitige Öffentlichkeitsarbeit mittels solcher Musteranlagen entsteht ein aufstrebender Markt für erneuerbare Energietechnologien.
6. Durch die Betreuung der Vorgängeranlage, die Nachweisführung ihres Leistungsabfalls, das Planen und Initiieren der Anlagenerneuerung sowie die Gewährleistungabwicklung und die Betreuung der neuen Anlage entsteht ein großes Erfahrungspotential für den Verein. Es entstehen intensive Kontakte nach außen und im Verein ein "Wir"- Gefühl.
Anschrift für weitere Informationen:
Förderverein Erneuerbare Energien e.V.
Holzstraße 24
73650 Winterbach
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