Hans-Baldung Gymnasium

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Ausland

Kontakt:
Dipl.-Ing.
Walter Grotkasten
Grabäckerstr. 14
D-73614 Schorndorf
Tel: 07181 42846
Fax: 07181 42976
E-Mail:
Grotkasten@t-online.de

Anlagenbilder:

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Blick auf die Anlage.
Die Nennleistung beträgt 4.8 kWp
40 Module von je 120 Wp
Südausrichtung
Modulneigung = 25 Grad

Inbetriebnahme: November 2003
Standort: Schwäbisch Gmünd (Nähe Stuttgart Germany)

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Elektrische Daten des Solarmoduls Kyocera Typ: KC 120-2
- Netzspitzenleistung P max. 120 W
- Spannung Ump 17 V
- Stromstärke Imp 7,1 A
- Kurzschlußstrom 7,4 A
- Leerlaufspannung 21,5 V

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Blick auf die Wechselrichter.
Herr Michel (Firma Michel), Herr Brumm (Schülervater) und Herr Müller (Physiklehrer) geben den Startschuß für die Inbetriebnahme.
Deutlich sind die beiden Wechselrichter (SMA SWR 2500) zu sehen. Unten rechts ist das SOLDES-Gerät sichtbar.

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Im Foyer des Hans-Baldung Gymnasium ist eine Großanzeige angebracht.
Auf der Anzeige erscheint die aktuelle Leistung und die elektrische Arbeit.
Herr Brumm ist froh, daß die Anlage nun läuft. An diesem Projekt haben über 50 Schüler teilgenommen.

Hintergründe des Solarprojektes

Jörg und Maximilian, beide 17 Jahre alt, grinsen nur. "Wir sind doch gut gesichert", erklären sie. Sie und einige ihrer Mitschüler des Hans-Baldung-Gymnasiums sitzen derzeit nicht in ihrem Klassenzimmer, sondern haben sich das Schuldach zum Arbeitsplatz erkoren.
Hier installieren sie unter fachkundiger Anleitung im Rahmen eines Projekts eine Photovoltaikanlage. Die Idee hierzu hatte im Frühjahr Rainer Brumm, Vater eines Schülers am HBG. Rainer Brumm, bei der Berufsfeuerwehr beschäftigt und Fachmann in Sachen Solartechnik, war bereit, die Anlage unentgeltlich zusammen mit Schülern der Oberstufe zu montieren. Dieses ökologisch und pädagogisch wertvolle Projekt sollte lebensnah in den Fachunterricht Physik einfließen. Gerade durch Brumms tatkräftige Mithilfe konnte die Anlage weit günstiger montiert werden, als das üblicherweise der Fall ist. Das war auch der Hauptgrund dafür, dass die Stadtwerke die Realisierung das Projekts finanziell unterstützen, so Geschäftsführer Hans-Joachim Jacobi.
Doch bis zur Verwirklichung waren noch zahlreiche Gespräche zwischen Schulleitung, Stadtverwaltung, Elternbeirat und Rainer Brumm notwendig. Zudem engagierten sich Stadtrat Robert Abzieher, die Elternbeiratsvorsitzende Christa Stiedl und die Firma Michel aus Schorndorf, die sich anbot, die Anlage, die den Strombedarf von zwei Haushalten jährlich produziert, zum Selbstkostenpreis zu liefern. Als Betreiber der Anlage konnte der Förderverein der Schule gewonnen werden.
Als dies alles geklärt war, konnten die Schüler mit den Arbeiten beginnen. Sie beschafften sich Informationen über diese Technik, halfen dann mit, die Vorrichtungen für die fünf auf zehn Meter große 4,8 kWp-Anlage auf dem Dach der Schule anzubringen. "Es macht Spaß, mal etwas Praktisches zu tun", erklärte Maximilian in schwindelerregender Höhe.
Doch die Montage ist nur der Anfang. Künftig werden regenerative Energien regelmäßig im Physik- und Mathematikunterricht Berücksichtigung finden. Auf einer Schautafel im Eingangsbereich der Schule werden die aktuellen Daten angezeigt. Alle Daten der Anlage können sogar weltweit im Internet abgerufen werden.
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